Christine Schumacher
  • Klientenzentriertes professionelles Coaching ist lösungs-, potenzial und zielorientiert, gleichberechtigt und partenrschaftliche Beratung und Begleitung von Menschen, unter Berücksichtigung der persönlich zu entwicklenden Fähigkeiten und Ziele des Klienten bzw. der Klientin. Der Klient ist Auftraggeber und vereinbart die Verwirklichung seiner beruflichen und/oder persönlichen Ziele. Das Vorgehen hierbei ist immer vertraulich, autonom und partnerschaftlich am Klienten orientiert. Professionelles Coaching beinhaltet auch die Aufarbeitung, Verarbeitung und Überwindung individueller Arbeits- und Lebenskonflikte, "Missverständnisse und Verwechselungen" in Kommunikation, Ambivalenzen im Denken und Verhalten, Störungen in Emotion und Reaktion, Neuorientierung und Zufriedenheit für die Zukunft. Das Erarbeiten eines neuen beruflichen und/oder privaten Lebensplans und/oder die Entwicklung einer neuen Lebensbiografie kann Bestandteil einer Neuorientierung im professionellen Coaching sein. Auf Wunsch des Klienten kann nicht nur das berufliche, sondern das private soziale Umfeld in das Coaching einbezogen werden.
  • Als Berufs- Bildungs- und Laufbahnberaterin arbeite ich mit verschiedenen Konzepten der Karriereberatung.  So z.B. bei der Beratung von Schülern und Studenten, die auf der Suche nach der richtigen Profession oder Stelle sind, arbeite ich u.a. mit bewährten Testverfahren sowie mit dem Konzept von Richard Bolles.  Meine Karriereberatung für die Zielgruppe der Fach- und Führungskräfte orientiert sich entsprechend dem individuellen Anliegen, u.a. am Konzept von Rappe-Gieseke, dem Karriereanker von E. Schein und dem Reiss Profile, einem ergänzenden Diagnoseinstrument. Das Reiss Profile liefert ein zuverlässiges Persönlichkeitsprofil, das so individuell ist, wie ein Fingerabdruck, es liefert für den Beratungsprozess wertvolle Aussagen zur individuellen Motivation, der Wertehaltung und dem prognostizierbaren Verhalten. Insgesamt aber erscheint mir die Integration der verschiedenen Instrumente auf dem Fundament der tiefenpsychologischen Orientierung als gelungener Handwerkskoffer.
    Meine fachliche Arbeitsweise soll zum Anliegen des Klienten passen, im Idealfall wie „maßgeschneidert“!  

  • In meiner psychologischen Beratung steht mir das Theoriesystem der Individualpsychologie von Alfred Adler nahe. Die Individualpsychologie ist ein tiefenpsychologisches Verfahren mit biographisch-gesprächsorientierter Vorgehensweise. Die individualpsychologische Beratung fußt auf dem ganzheitlichen Menschenbild des Begründers der Individualpsychologie Alfred Adler (1870-1937), Arzt und Psychoanalytiker. Sie geht von einem ganzheitlichen Verständnis der bewussten und unbewussten Handlungs- und Erlebnisweisen aus. Ihre besondere Aufmerksamkeit gilt der ermutigenden Beziehungsgestaltung durch den Einzelnen im sozialen Feld. Seit ihren Anfängen findet die Individualpsychologie Eingang in Psychotherapie, Beratung, Erziehung und anderen gesellschaftlichen Bereichen. Der Schwerpunkt liegt auf tiefenpsychologisch fundiertem Verstehen mitmenschlicher Beziehungen, prophylaktischem und lösungsorientiertem Handeln.

    Individualpsychologische Beratung  biete ich als Einzel-, Gruppen-, Paar- und Familientherapie an. Nach Klärung der gegenseitigen Erwartungen wird ein Arbeitsbündnis für die therapeutische Zusammenarbeit abgesprochen. In der individualpsychologischen Beratung soll mit dem diagnostischen Hilfsmittel der ausführlichen Betrachtung der Lebensgeschichte (Anamnese) und durch gezielte Fragen möglichst früh das zentrale Problem des Klienten aufgedeckt werden. Dabei arbeite ich mit dem Klienten heraus, wie das Problem im persönlichen Lebensstil des Klienten seinen Ausdruck findet. Ich analysiere die Stellung in der Geschwisterreihe, Kindheitserinnerungen, Träume, gegenwärtige Konflikte und die gemeinsame Beraterbeziehung. Die individualpsychologische Beratung arbeitet mit den wesentlichen Methoden der psychoanalytischen Verfahren, der freien Assoziation in der Regression, der Klärung und Deutung unbewusster Zusammenhänge und der Analyse der Übertragung. Die individualpsychologische Praxis basiert dabei auf der ganzheitlichen, individuellen Lebensgeschichte und deren soziale Verflechtung. In der therapeutischen Übertragungsbeziehung bringt der Klient der Beraterin ähnliche Gefühle und Einstellungen entgegen wie den wichtigen Bezugspersonen der Kindheit. Als Schwerpunkte des Beraterprozesses werden hinderliche Einstellungen und scheiterndes Problemlösungsverhalten durch Erarbeiten neuer Lösungen korrigiert, realitätsgerechtere Leitbilder aufgebaut und Alternativen zum bisher unangemessenen Verhalten eingeübt.

    Ich habe neben meiner fundierten systemisch-tiefenpsychologisch-konstruktivistischen ausgerichteten Beraterausbildung weitere Formen und Methoden kennen und einsetzten gelernt: u.a. aus der Verhaltenstherapie, der Klientenzentrierten Gesprächstherapie (Carl R. Rogers), der Lösungsorientierten Kurztherapie (Steve de Shazer), der Provokativen Therapie (Frank Farrelly), der Existenziellen Therapie (Irvin Yalom).  Auch verwende ich neuen Erkenntnisse aus der biologischen Psychologie/ Neurowissenschaften u.a. von Gerald Hüther, Gerhard Roth und Gerd Gigerenzer.

  • Als Individualpsychologische Beraterin und Supervisorin bin ich Mitglied und registrierte Beraterin der Deutschen Gesellschaft für Indivdidualpsychologie (DGIP) www.dgip.de. Die DGIP stellt einen Zusammenschluss von Ärzten, Psychologen, Pädagogen, Sozialarbeitern und Vertretern anderer Berufsgruppen dar. Sie dient der Verbreitung, Vertiefung und Weiterentwicklung der von Alfred Adler begründeten Individualpsychologie. Die DGIP fördert psychologishe und pädaogische Initiativen, die mit Individualpsychologie in Zusammenhang stehen. Insbesondere dient sie der Anwendung individualpsychologischer Methoden und Erkenntnisse in tiefenpsychologisch fundierter und analytischer Psychotherapie und in tiefenpsychologischer Beratung.

  • In meiner Arbeit als Supervisorin geht es um berufs-, arbeits-, und arbeitsplatzbezogene Beratungen, die explizit auf die realen täglichen Anforderungen und Anliegen eingehen. Anliegen werden sowohl aus verschiedenen Einzelperspektiven und im Detail betrachtet als auch im Gesamtkontext. Supervision begleitet, initiiert und überprüft reflexive und selbstreflexive Prozesse. Reflexion sichert in kritischen Situationen, eine Handlungs- und Entscheidungssicherheit.

  • In der Beratung von Unternehmen greife ich auf meine langjährigen persönlichen Erfahrungen im eigenen Familienunternehmen sowie aus den Berufserfahrungen in verschiedenen Unternehmen zurück. Die Basis meiner Kenntnisse bildet ein betriebswirtschaftliches Studium – welches bis heute durch meine Dozententätigkeit in der Erwachsenenbildung stets aktualisiert wird.
    Meine Spezialgebiete liegen in der Optimierung von Geschäftsprozessen, Personalberatung und Existenzgründungsberatung.

Kompetenzen

  • Fachliche Beratungskompetenz: mehrjährige universitäre Beraterausbildung mit psychologischer Zusatzausbildung (100 h Selbstanalyse).
  • Feldkompetenz: Betriebswirtschaftliche Abläufe und Organisation in verschiedenen Branchen, Lehrerfahrung in der Erwachsenenbildung und Unternehmerin einer freiberuflichen Beratungspraxis.
  • Persönliche Beraterkompetenz: lebenserfahren, selbstreflektiert durch Lehranalyse, empathisch, begeisterungsfähig, analytisch, optimistisch und ermutigend.

Lebenslauf

Schulbildung / Studium / Weiterbildungen
Juli 2011 – Jan. 2014Studiengang zur Individualpsychologischen Beraterin und Supervisorin DGIP, Alfred Adler Institut Aachen-Köln; Abschlusszeugnis
Nov. 2012Weiterbildung zum Reiss-Profile Master Ausbildung, Berlin
Jun. 2009Weiterbildung zur ProfilPASS-Beraterin (DIE), Berlin
Nov. 2008 – Nov. 2010Zertifikatsstudium „Beratung in der Weiterbildung“, Weiterbildung zur Beraterin/ Coach, Westfälische-Universität Münster; Fachbereich Erziehungswissenschaft und Sozialwissenschaften (Prof. Sauer-Schiffer); Abschluss: Hochschulzertifikat
Okt. 1992 – Juni 1995Zertifikatsstudium „Weiterbildungsmanagement“, Weiterbildung zur Dozentin in der Erwachsenenbildung, Technische Universität Berlin; Institut für Organisation und Didaktik in der Weiterbildung (Prof. Döring); Abschluss: Hochschulzertifikat
Febr. 1983 – März 1989Studium Betriebswirtschaft, Diplom-Kauffrau; Schwerpunkte: Personalentwicklung und internationale Organisationen (UNIDO); Freie Universität Berlin, Diplom
Sept. 1975 – Juli 1982Kopernikus-Oberschule, Berlin, Abitur
Berufliche Erfahrungen und Tätigkeitsfelder
Seit Dez. 2010Beraterin & Coach, CS Coaching| Beratung| Consulting Potsdam & Berlin; Business Coaching, Life Coaching, Krisen- und Konfliktberatung, Unternehmens- und Gründerberatung
seit Januar 2014 Psychologische Beraterin und Supervisorin, Supervision speziell für Lehrkräfte und Psychologische Beratung
Seit Okt. 2002Staatliche Technikerschule Berlin, die Fachschule ermöglicht ein Fachschulstudium für Personen mit abgeschlossener Berufsausbildung.
Studienrätin, Dozentin in der Erwachsenenbildung für BWL und SAP ERP
Sept. 1995 – Dez. 2000AGREVO AG (Aventis AG), Berlin
Referentin für Konzernbilanzierung
Quartalsmäßige Erstellung der Konzernbilanz, handelsrechtliche Erstellung des Jahresabschlusses, Betreuung der ausländischen Tochtergesellschaften
Okt. 1992 – Aug. 1995

REVIDATA GmbH (Tochter von Coopers & Lybrand), Berlin
EDV-Revisorin und Unternehmensberaterin
Revisionsaufträge bei der Wirtschaftsprüfungsgesellschaft/ EDV- und Organisationsberatung

Juni 1991 – Aug. 1992Siemens Nixdorf AG, Berlin
Referentin Vertrieb
Kaufm. Abwicklung zweier Vertriebsbereiche mit den Schwerpunkten Auftragsabwicklung, -überwachung und Controlling, Vertragsgestaltung und Kalkulation
Sept. 1990 – Mai 1991Meßinstr. GmbH, Hannover
Referentin der Geschäftsführung
Abwicklung von Exportgeschäften, Finanzbuchhaltung und allg. Organisation
Aug. 1989 – Aug. 1990Auslandsstipendium der Carl Duisberg Gesellschaft in Brasilien, Sao Paulo; Referentin bei der VDO Ltda., Aufbau eines Kostenrechnungssystems und Ausarbeitung von Marktforschungsprojekte
Aug. 1982 – Febr.1983Praktikum bei Beukers, N.Y., USA